.:::Future Drama Vol.2

29 06 2009

21.55Uhr // Joey Negro Club Mix – Rough Times [Stereo Sushi 12]

Es ist so warm. Es ist so warm, dass ich sogar beim Wii spielen ins Schwitzen komm’. Ja, ich bin fett und war schon lang’ nicht mehr im Fitness, aber meine Ausrede hierfür ist das Spiel „Mario & Sonic Olympics“. Bei der Disziplin Rudern muss man die Wiimote + Eumel vor und zurückziehen, möglichst zügig, dabei verschiedene Tastenkombinationen eingeben und das über gute zwei Minuten durchhalten. Bei der schwülen Hitze (!). Vorhin hab’ ich in meinem Notizbüchle geblättert, um ein Thema für heute Abend zu finden. Die Zukunft, Studium und die Zeit nach der Schule wird’s sein. Aber zuvor…heut’ war ich kräftig shoppen. Schuhe für den Anzug waren das primäre Bedürfnis, aber seit langem wollte ich doch auch noch ein paar neue Chucks, eine neue Jeans und ein T-Shört geht doch immer. Alles gefunden, weiße Nikes, dunkelgrüne Chucks und eine Jeans + Shirt vom P&C.

Ich hab’ wieder viel Geld, ja. Bevor ich da zuviel ausgeb, werd ich wohl etwas auf die Bank bringen, Vermögensumschichtung und so, Reservekapital. Nebenbei hab’ ich auch neue DVDs bestellt, zwei davon rühmen sich schon im Regal und verbreiten den Duft nach neuen Artikeln in den vier Wänden. Weitere geplante Investitionen in nächster Zeit…Europapark, Wii-Balance Board, eine Pilotensonnenbrille (mit Stärke) und ein neues Nintendo DS Spiel. Nächste Zeit legt sich dabei auf eine Zeitspanne von heute bis Ende September fest (hust). Der Finnland Urlaub ist dabei gar nicht erwähnt. Und da muss ich echt drauf achten, dass ich jetzt in der relativ freien Zeit das Geld nicht rausprasse, gerade ich, das Konsumkind überhaupt. Denke man an verganenen Donnerstag (?), wo ich mir zum Mittagessen das übliche Sub des Tages gekauft hab für zweieurofuffzich und aus purer Lust noch ein kleines Ben&Jerrys Cookie Dough Eis dazu kaufte. Später im Geschäft fiel Jens dann auf, dass dieses kleine Furzeis (ein gefühlter 0,1 – 0,2l Becher) teurer war als das halbe SubdestagesmitSesamTomatenGürkchenSalatPaprikaSweetOnionSoßeundohneOliven. Da ging der Impulsivteufel wieder kräftig mit mir durch.

Dann war ich am Samstag mit Sophie im Kino, nachdem die eigentliche Discotour ins A5 aufgrund Komplikationen ausfiel. Drag me to Hell. Mein erster Horrorfilm im Kino. Der Trailer war ganz nett, hat neugierig auf mehr gemacht und die Schlöööör – Erschrecker – Szenen waren auch ganz gut. Die Story ein bisschen abgedroschen, erinnerte stark an Steven King’s „Thinner“, in der das Opfer von einer Zigeunerin verflucht wird und immer dünner wird, egal wieviel der Verfluchte isst. Etwas anders war’s dann bei Drag me to hell. Dort wurde das Opfer durch den Fluch wahnsinnig, weil der Teufel drei Tage lang das Opfer verfolgt und später mit in die Hölle zieht. Nüchtern betrachtet hört sich das ganz normal an, wobei der Trailer wirklich gut gemacht war (!). Sitzt man aber nun mit ein paar Erwartungen im Film und kriegt diesen – Zitat von meinem Hintermann – absoluten Scheidreck – über 90min mit, dann kann man sich nciht mal mehr richtig an der großen Popcorn und dem 1,5er Softdrink Becher erfreuen. Es war wirklich der behinderste Film seit langem. Eine Art „Braindead“, wenn euch das was sagt. Kein richtiger Horrorfilm. Einfach nur ein dummer, teilweise ekliger Film mit etwas witzigen, aber total übertriebenen Szenen und ca. 4einhalb Schockerszenen, die den Film dann zu einem „Horrorknaller“ machen sollen. Schande über den Ressigeur Sami Raimi (hat Spiderman gedreht !). Ein No-Go, mitunter schlechter als „The Grudge“ oder sogar „The Ring“. 1 von 10 Punkten. Ganz großes Pfui.

Um noch zu meinem eigentlichen Anliegen zu kommen und um auf die Big-Spender Geschichte zurück zu greifen. Damit ich also nicht sinnlos Tag für Tag mein Geld aus dem Fenster werfe, brauche ich also Beschäftigung. Meine Planung steht bis nach dem Zivildienst relativ sattelfest. Ich werde bis Oktober bei Rumblemedia weiterarbeiten. Zwischendrin ist der Finnland Urlaub geplant, eine Städtereise mit Sophie, wenn es der Geldbeutel erlaubt und die üblichen täglichen Aktivitäten wie Fitness, Sport, kicken, Bball, Zockerabende, Discoabende, Hütleabende oder der Klassiker unter den Abenden, der  „Hau-den-Bechtl-Abend“. Im Oktober möchte ich mich dann intensiv mit der Suche nach einem Studienplatz auseinandersetzen, worauf ich noch gleich zu sprechen komme. Von November bis Juli 2010 verdiene ich mein Geld im Zivildienst, betreutes Wohnen im Senjorenwohnheim der Wilhelmine Lübke Stiftung, zusammen mit Mazze und Moschuss. Während dem Zivildienst genieße ich den Vorteil und versuche, eine weitere Fremdsprache zu lernen, da ich einen Sprachkurs vom Zividienst absetzen kann. Sprache lernen für Umme also, höchstwahrscheinlich wird’s Spanisch sein, Russisch hab’ ich mir auch überlegt, aber da kommt mir Spanisch vorteilhafter, zumal ich Vorkenntnisse aus dem Französisch hab. Oktober 2009…wenn meine Planung aufgeht, hab’ ich bis dahin einen Studiumsplatz. Die Pläne diesbezüglich sehen wie folgt aus :

PLAN A : Ich studiere Architektur (egal wo, außerhalb Karlsruhe wäre erfrischend, aber innerhalb wäre vorteilhafter). Dabei kann ich mich auf verschiedene Bereiche festlegen, Innen – oder Außenarchitektur, ich kann in andere Felder wechseln wie Städtebauamt beispielsweise. Wenn es also irgendwo scheitert, hätte ich dabei noch Ausweichmöglichkeiten und würde immer noch in der Architektur bleiben).

PLAN B : Ich studiere eine Sprache (auf Dolmetscher – Ebene bevorzugt. Das soll zwar richtig hart und anstrengend sein, aber man würde herumkommen und mit etwas Glück studiere ich dann eine Sprache, die gerade im Kommen ist (wie Chinesisch jetzt). Klappt die Dolmetschersache nicht, kann ich immer noch auf etwas anderes umsteigen mit der Sprache, im schlimmsten Fall Sprachlehrer.

PLAN C (notgedrungen) : Ich studiere etwas auf Lehramt. Eine Sprache, Geschichte oder ein anderes Fach, dass mir recht viel Spaß gemacht hat (CHEMIE !).

PLAN D (notgedrungener) : Ich studiere BWL.

Joar, so sieht meine Planung aus. Ich bin erstmal stolz wie Bolle, dass meine Planung feststeht, bei jedem Plan gibt es Ausweichmöglichkeiten. Was nach dem Zivildienst ansteht, weiß ich aber noch nicht. Praktikas, Erfahrungen sammeln oder direkt losstudieren. Im Oktober möchte ich – wie gesagt – möglichst einen Platz gefunden haben. Sollte die Überlegungen völlig bescheuert sein oder total unüberlegt, freue ich mich über konstruktive Kritik. Ansonsten schließ’ ich mit der eben eingeflogenen Neuigkeit ab, dass Enderle nicht zur ersten Theoriestunde gekommen ist. Ob er den Rekord von Bechtl knacken wird, was die Dauer des Führerschein – Machens betrifft ?

DVD Sammlung updated.





.:::There you go

25 06 2009

17.02Uhr // Creme de la Creme – Einer von vielen

Jetzt ist alles rum. Endgültig. Ende aus, Micky Maus. Klappe zu, Affe tot. Meine mündliche Präsentation hab ich nahezu perfekt abgeliefert, 13Punkte. Die Prüfer hab’ ich, bis auf eine Frage, „überzeugt“ und da kam dieses Glücksgefühl, das (zu) oft bei schulischen Prüfungen aus blieb. Am selbigen Abend wurde auf die gelungenen Prüfungen ordentlich geschüttet. Jeder hat sein Ziel erreicht, jeder war ausgelassen und gut drauf und jeder hat gebechert was das Zeug hielt. Zu 8 waren wir unterwegs, beim Döringle gab es einen Jacko und Skyy. Und da kam doch die gute Mama Döring und drückt jedem von uns einen Umschlag mit Spruch drauf und 20€ drin in die Hand zum weiterfeiern. Echt nett, wie immer halt. Zwei Vodka-Energy Tower hatten wir auch noch im Ago frei, also waren alle gut voll getankt. Ein geiler Abend, seit langem wieder und am nächsten morgen um 12:30Uhr trat die Partytruppe total verstrahlt in die Schule ein, auf einmal roch die Aula nach Schnaps, Bier und Pennern. Das waren wir wohl. Am selbigen Vormittag berichteten mir Bechtl und Lukas noch ein paar Dinge, wie ich auf dem Heimweg meinem Döner regelrecht gehuldigt habe, weil er so gut war. Dabei gekleckert hab’ ich auch, deshalb waren auch ein paar Flecken auf meiner Hose. Und Pat soll anscheinend noch auf einer Treppe im Ago fast hingeflogen sein und hing da rum. Also war der Abend gut, vom Heimweg weiß ich nichts mehr aber einen Kater hatte ich nicht, hat sich gelohnt.

Am Sonntag gings dann weiter mit der Inoffiziellen. Auch wieder beim guten Döring vorgeglüht, danach ins Dom und die Stimmung war auch dort richtig gut. 25€ fehlten mir am Ende des Abends, nicht geklaut, alles versoffen. Ich war recht großzügig, ständig irgendwelchen Leuten was ausgegeben und mir selbst natürlich auch. Das große Manko des Abends war die Fast-Prügelei zwischen Marc und Akram und der regelrechte „Abbruch“ der Party um halb 3, obwohl jeder am Dänsen war und die Hütte noch brannte. Nein, es war nicht einmal mit Main-Orga Tim abgesprochen, schon dreckig das Dom. Achja, zwischendrin war ja die Grillparty von Angela am Samstag. Das war eine ganz nette Abwechslung zwischen den Partytagen und ich konnte meinen Camcorder ein wenig ausprobieren, auch wenn ich vielen Leuten damit auf den Sack gegangen bin, weil sie doch so unfotogen sind und so, ne. Was ganz lustig war…Karen zog einmal Chrissi zu sich und beim anderen Mal den Bechtl und fragte beide, warum ich denn sauer auf sei bin und weshalb ich so schlecht auf sie zu sprechen sei. Beide Male stand ich 5m nebendran, wo ich mir dann dachte, dass sie doch einfach mal hätte rüber kommen können, um selbst zu fragen.

Und dann war am Dienstag die Nacht vor’m Abischerz. Die Party kam langsam in die Gänge, weil ziemlich viel unorganisiert war, aber letztlich war die Nacht ziemlich geil. Es kamen einige Dinge zusammen. Erstmal das Feiern mit der gesamten Stufe, wohl auch die Shishas vor Ort und diese kurzen melancholischen Momente, die mir durch den Kopf schossen, als ich ein paar ruhige Minuten hatte. Denn trotz den vielen negativen Erlebnissen, Erfahrungen, Noten und Momente, die ich mir zum großen Teil auch selbst aufgebunden hab’ war es doch eine geile Zeit. Ich kam in den Genuss, mit vielen netten, lustigen Menschen zusammen zu sein, gute Noten zum richtigen Zeitpunkt zu schreiben und wegweisende Lebenserfahrungen zu machen. Danke an dieser Stellen nochmals.

Der Mittwoch war kurz. Früh morgens war ich total verstrahlt, die Feier über musste ich echt mit der Müdigkeit kämpfen. Der Scherz an sich war durchschnittlich bis gut, ich glaub’ der Rodeo hat’s echt rausgerissen, weil neu und so. Dazu noch das gute Wetter, das sonst am Abischerz mies ist und das klare 4:2 gegen die Lehrer, obwohl alle Kicker richtig (!) fertig waren. Währenddessen war ich ein bisschen angepisst, weil ich richtig gerne mitgekickt hätte, aber es waren um die 12 Leute und mein scheiß Zeh ist noch immer kaputt. Um 13Uhr ging ich heim, nachdem der Abbau weitestgehend fertig war und ich fix und fertig.

Und heute…ich hatte meine praktische Fahrprüfung. Nach der Übungsrunde kurz davor war ich ziemlich gestresst vom Fahrlehrer, weil er mir dauernd zwischenrein redete, bis mir sogar ein „isch ja gut..MAN!“ rausrutschte. Ich hab’s selbst gemerkt, dass ich da möglichst schnell in kurzer Zeit den Aggro-Pegel wieder runterschrauben musste. Zum Glück hatte ein Mädel vor mir noch Prüfung, also setzte ich mich in die Fahrschule, ‘ne Coke aus’m Kühlschrank gekrallt, hingesetzt und iPod an. Im Hintergrund lief Limp Bizkit und ich hab’ mir (wie bei den Abiprüfungen schon) eingeredet, dass es klappt und ich doch eigentlich ein guter Fahrer bin. Dass ich immer den Verkehr beobachten werde, dass ich bei jeder Kleinigkeit blinken werde, dass ich innerorts 30km/h auf’m Strich fahr und zur Autobahn raus richtig aufpasse. Ich kann’s, ich kann’s ich kann’s. Es klappt. Das Mädel vor mir hat zum zweiten Mal nicht bestanden und mein Prüfer, der Herr Bauer, war auch eher von der ernsten Sorte. 45 Minuten Autofahrt vergingen und das Fazit : 2x nicht geblinkt, 2x den Bremsvorgang relativ spät gestartet, beim Rückwärts um die Ecke fahren 1x verkackt, die Frage „Wie schalte ich das permanente Fernlicht ein“ nicht korrekt beantwortet. Ich persönlich hätte mich also durchfliegen lassen und nach der Fahrt dachte ich auch, dass der Prüfer mich ohne Lappen heimschickt, zumal er (man hat’s gesehen) richtig genervt von mir war. „Herr Müller….hmpf…schwerer Fall.“ Ich hab’ mich schon drauf eingestellt, meinen hart Verdienten Monatslohn von 514€ komplett für den Schein ausgeben zu müssen, aber dann…Plötzlich riss er mich aus meinem Gedankengang. „Herr Müller..da habe se halt de Schein, tschüss (gg fu no re, noob)“. Er war genervt, das hat man gemerkt, aber ich hab’ meinen Lappen.

Und da kommt der Song „Einer von vielen“ ins Spiel. Klar, Führerschein ist im Prinzip kein großes Ding. Abitur haben auch Millionen Andere neben mir, mit ‘nem weitaus besseren Schnitt. Einer von vielen halt. Aber dieser Moment heute Mittag war wieder so besonders. Meine Noten in der Schule waren nie wirklich glänzend, ich habe nie eine Sportart erfolgreich gemacht, also kann ich bei sportlichen Siegen diesen Moment nicht erleben und gerade weil er (für mich persönlich) so selten vorkommt, ist er so stark. Hört sich recht arm an, aber was soll’s. Ich hab Abitur, ich hab Führerschein, ich hab Geld, ich hab eine Freundin, ich hab eine Zivildieststelle, ich weiß, was ich später studieren will (mit Ausweichmöglichkeiten) und jetzt brauch’ ich nur noch passende Schuhe für die Offizielle.

Spartipp gefällig ?





The Freshy Theme

16 06 2009

20:32Uhr // Pendulum – Propane Nightmares

Boom Shakalaka. Da les’ ich gestern in meiner Verstrahltheit nachts diesen Blogeintrag vom Jens, diesen melancholisch Nachdenklichen mit all seinen Metaphern und das erste was mir da einfällt ist, dass der Eintrag völlig konträr zu meiner Stimmung stand. Das war

poetisch, melancholisch, nachdenklich vs. Saafe, Ballermann6, Shisha, Rumproleten.

Joar, ich war gestern Abend beim Marc (zum Verständnis) und hab gut Shisha geraucht, Bier getrunken und den Hirnschmarrn-Klassiker „Ballermann 6″ geschaut. Und das mitten in der Präsi-Vorbereitung ?! Ja, ganz recht. Seien wir doch mal ehrlich, wenn man das Wochenende nicht verpennt hat, steht die Präsentation innerhalb 3 Tage sicher. Ein Tag zum Vortrag üben und die Sache ist geritzt. Ehrlich gesagt, kommt es mir überhaupt nicht vor, als würde ich eine Abitursprüfung vorbereiten. Denke ich an meine Geschichts-GFS zurück, hab ich mir 3 Tage lang den Arsch aufgerissen für meine PowerPoint Präsentation, Notizen, Bilder usw. Dagegen ist das Mündliche ‘n Furz. Okay, 10 Minuten gegen 45 ist auch was anderes, aber ich komm’ einfach nicht in die Stimmung, das das so hart wird. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich den Arsch dieses Mal rechtzeitig hochgekriegt habe und genug Pufferzeit hatte, um alles in Ruhe vorzubereiten.

Meine Vorbereitung verlief – wie schon erwähnt – ruhig und gelassen. Seit Freitag sitz’ ich 3 bis 4 Stunden am Rechner und lese, fasse zusammen, erstelle und übe. Zur Abwechslung war ich auch abends mal weg, so auch samstags im Casa de Döring, auch Hüttle genannt. Der krasseste Abend seit langem in Sachen Hirnfick. Karten gezockt, Burgerking und John Malcom war auch von der Partie. Die Gespräche setzten sich zusammen aus schlechten Witzen, Neckereien und behinderten Lauten, gefolgt von einem kurzen Gastauftritt des Hausherrn Helmut und der Hausdame Sigrund, die ihre Gesangskünste im Karaoke erfolgreich zur Schau stellten. Sonntags war ich tagsüber auch im Freibad, gefolgt von einem späten Mittagessen beim Bking (wieder). Ein paar Mal hab’ ich auch was gezockt, vorallem Sims2. Nicht, um die Männchen im Pool verrecken zu lassen, sondern um zu bauen. Das war eine willkommene Abwechslung, auch wenn meine Sims-Bauten ziemlich billig aussehen im Vergleich zu dem, was im großen WörldWeidWebb rumdüst. Aber immerhin blieb ich in der „Kunst-Schiene“ drin. So variierte also die Arbeitszeit, aber ich hab’s doch ganz gut hingekriegt. Keine Alkohol-Exzesse, Motivationslöcher oder Suchtelgames, die mich daran hinderten, mein Ding durchzuziehen. Vorhin hab ich den Vortrag durchgespielt, gefühlte zehneinhalb Minuten geht’s und ich fühl’ mich relativ sicher, morgen sollte das ganze noch freier wirken.

Und wenn wir schon bei dem ganzen Schulkram sind…Wird einem doch etwas komisch im Gemüt, wenn man bedenkt, dass das die allerletzte Prüfung der Schulkarriere sein wird. Was mich ganz neugierig macht, sind natürlich meine Schulkollegen. Arschlöcher wie Freunde, das interessiert mich, was aus denen wird. Was auch spannend ist, sind natürlich die Kandidaten, die sich nach der Schule nie wieder blicken lassen und doch noch als „flüchtige oberflächlige Zwecksbekanntschaft“ entpuppen. Meine Favoriten hab ich mir schon ausgedacht. Aber lässt man mal Lästerei, Gehässigkeit und Intrigen weg – ich werd wohl bei der Offiziellen flennen. Wie ein Mädchen, weil das einer dieser wenigen emotionalen Momente sein wird. Die Lichter gehen aus, das Ende der Feier ist da, jeder weiß, dass Schicht im Schacht ist und im Hintergrund läuft eine herzergreifende Schnulze, hoffentlich :

Ich geb’s zu, auch wenn’s ziemlich schwul klingt, aber das wäre der Moment, wie ich ihn mir wünschen würde. Ob da die Harten im Garten trocken bleiben, wer weiß. Da erinnere ich mich spontan an Timur’s ständige, als Witz ausgelegte Sprüche „Man bin isch froh, wenn ich euch los bin!“.

Zum Geburtstag hab ich ja von meiner Liebsten ein blaues Notizbüchle gekriegt, das schon vollgepackt ist mit Stoff für mindestens 3 Einträgen, alles gut überlegt und tiefgründig natürlich. Nach dem mündlichen wird dann also wieder endlich fleißig gebloggt (hoffe ich) und Zeit für andere Dinge ist auch da. Die praktische Fahrprüfung steht immer noch offen, am 25. Juno ist Stichtag. Geld wird gescheffelt und ich hab’ keine Ausreden mehr, mich unnötig mit Zeugs vollzustopfen, denke man an vergangenes Wochenende mit dem 2 maligen Bking-Fiasko und der Bacon-Pizza am Montag. Nein, ich werde nicht mehr sagen können, dass ich Hirnnahrung brauch (Paradox!) und ich fressen darf, wenn ich in einer Prüfungsvorbereitung stecke. Außerdem sind wir doch mitten im Sommer und alles was ich bisher vorzeigen kann, ist eine gesunde Natursolarium-Bräune.

In diesem Sinne, hoch die Tassen, Mündliches voraus und plant schonmal vor für die Feierei danach.





.:::Oh, what pleasure !

5 06 2009

12.03Uhr // South Park (der Film) – Anfangslied

Ach, zum vierten Mal setz’ ich jetzt an zum Schreiben aber es fließt einfach nicht. Ich brauch endlich so ein kleines Notizbuch wie bei der Animeserie „Golden Boy“, wo ich meine ganzen Geistesblitze notieren kann und am Abend dann ein Thema zum Bloggen hab. Gut, mit 19 fühl’ ich mich überhaupt nicht anders, irgendwie ‘n bisschen schlechter. Das ist genau so wie damals, als ich 17 wurde. Kein besonderes Alter. Beim 18. hab ich echt gedacht „jawoll, endlich saufen und alles machen dürfen“. Aber mit 19, das ist auch nur so ein nichtssagendes Alter.

Nuja, Ferien waren gediegen. Grillen, Sonne, Shisha, Bier, Arbeiten, Chillen, Jens (Vorgarten)Party und die spontan angesetzte Bad Taste Party @ Rummel’s (Bilder in der Galerie !). Heute Abend steht dann noch Abendessen mit der Familie an und danach Geburtstag rausfeiern im Ago, vorgeglüht wird bei Lukas (denk ich hoff ich). Also nicht, dass ich jetzt total depressiv bin, weil ich keine 18 mehr bin. Das ist mir nur beiläufig aufgefallen gestern Abend.Oh Happy Day, alles gute Iska !

Wisst ihr, was mir beim zehnmillionsten Mal „South Park – der Film“ schauen aufgefallen ist ? So bescheuert, behindert, schlecht und geil der Film ist, es gibt keinen Song mit Chefkoch, wo der Film doch zu 70% aus Gesang besteht. Aber zum Glück hat Youtube ein Chefkoch Medley mit seinen besten Songs. Nerdy.

Achja, die Aktion von Sasha Baron Cohen aka Brüno bei den MTV Awards war gefaket ! Schade eigentlich.