21.55Uhr // Joey Negro Club Mix – Rough Times [Stereo Sushi 12]
Es ist so warm. Es ist so warm, dass ich sogar beim Wii spielen ins Schwitzen komm’. Ja, ich bin fett und war schon lang’ nicht mehr im Fitness, aber meine Ausrede hierfür ist das Spiel „Mario & Sonic Olympics“. Bei der Disziplin Rudern muss man die Wiimote + Eumel vor und zurückziehen, möglichst zügig, dabei verschiedene Tastenkombinationen eingeben und das über gute zwei Minuten durchhalten. Bei der schwülen Hitze (!). Vorhin hab’ ich in meinem Notizbüchle geblättert, um ein Thema für heute Abend zu finden. Die Zukunft, Studium und die Zeit nach der Schule wird’s sein. Aber zuvor…heut’ war ich kräftig shoppen. Schuhe für den Anzug waren das primäre Bedürfnis, aber seit langem wollte ich doch auch noch ein paar neue Chucks, eine neue Jeans und ein T-Shört geht doch immer. Alles gefunden, weiße Nikes, dunkelgrüne Chucks und eine Jeans + Shirt vom P&C.

Ich hab’ wieder viel Geld, ja. Bevor ich da zuviel ausgeb, werd ich wohl etwas auf die Bank bringen, Vermögensumschichtung und so, Reservekapital. Nebenbei hab’ ich auch neue DVDs bestellt, zwei davon rühmen sich schon im Regal und verbreiten den Duft nach neuen Artikeln in den vier Wänden. Weitere geplante Investitionen in nächster Zeit…Europapark, Wii-Balance Board, eine Pilotensonnenbrille (mit Stärke) und ein neues Nintendo DS Spiel. Nächste Zeit legt sich dabei auf eine Zeitspanne von heute bis Ende September fest (hust). Der Finnland Urlaub ist dabei gar nicht erwähnt. Und da muss ich echt drauf achten, dass ich jetzt in der relativ freien Zeit das Geld nicht rausprasse, gerade ich, das Konsumkind überhaupt. Denke man an verganenen Donnerstag (?), wo ich mir zum Mittagessen das übliche Sub des Tages gekauft hab für zweieurofuffzich und aus purer Lust noch ein kleines Ben&Jerrys Cookie Dough Eis dazu kaufte. Später im Geschäft fiel Jens dann auf, dass dieses kleine Furzeis (ein gefühlter 0,1 – 0,2l Becher) teurer war als das halbe SubdestagesmitSesamTomatenGürkchenSalatPaprikaSweetOnionSoßeundohneOliven. Da ging der Impulsivteufel wieder kräftig mit mir durch.
Dann war ich am Samstag mit Sophie im Kino, nachdem die eigentliche Discotour ins A5 aufgrund Komplikationen ausfiel. Drag me to Hell. Mein erster Horrorfilm im Kino. Der Trailer war ganz nett, hat neugierig auf mehr gemacht und die Schlöööör – Erschrecker – Szenen waren auch ganz gut. Die Story ein bisschen abgedroschen, erinnerte stark an Steven King’s „Thinner“, in der das Opfer von einer Zigeunerin verflucht wird und immer dünner wird, egal wieviel der Verfluchte isst. Etwas anders war’s dann bei Drag me to hell. Dort wurde das Opfer durch den Fluch wahnsinnig, weil der Teufel drei Tage lang das Opfer verfolgt und später mit in die Hölle zieht. Nüchtern betrachtet hört sich das ganz normal an, wobei der Trailer wirklich gut gemacht war (!). Sitzt man aber nun mit ein paar Erwartungen im Film und kriegt diesen – Zitat von meinem Hintermann – absoluten Scheidreck – über 90min mit, dann kann man sich nciht mal mehr richtig an der großen Popcorn und dem 1,5er Softdrink Becher erfreuen. Es war wirklich der behinderste Film seit langem. Eine Art „Braindead“, wenn euch das was sagt. Kein richtiger Horrorfilm. Einfach nur ein dummer, teilweise ekliger Film mit etwas witzigen, aber total übertriebenen Szenen und ca. 4einhalb Schockerszenen, die den Film dann zu einem „Horrorknaller“ machen sollen. Schande über den Ressigeur Sami Raimi (hat Spiderman gedreht !). Ein No-Go, mitunter schlechter als „The Grudge“ oder sogar „The Ring“. 1 von 10 Punkten. Ganz großes Pfui.
Um noch zu meinem eigentlichen Anliegen zu kommen und um auf die Big-Spender Geschichte zurück zu greifen. Damit ich also nicht sinnlos Tag für Tag mein Geld aus dem Fenster werfe, brauche ich also Beschäftigung. Meine Planung steht bis nach dem Zivildienst relativ sattelfest. Ich werde bis Oktober bei Rumblemedia weiterarbeiten. Zwischendrin ist der Finnland Urlaub geplant, eine Städtereise mit Sophie, wenn es der Geldbeutel erlaubt und die üblichen täglichen Aktivitäten wie Fitness, Sport, kicken, Bball, Zockerabende, Discoabende, Hütleabende oder der Klassiker unter den Abenden, der „Hau-den-Bechtl-Abend“. Im Oktober möchte ich mich dann intensiv mit der Suche nach einem Studienplatz auseinandersetzen, worauf ich noch gleich zu sprechen komme. Von November bis Juli 2010 verdiene ich mein Geld im Zivildienst, betreutes Wohnen im Senjorenwohnheim der Wilhelmine Lübke Stiftung, zusammen mit Mazze und Moschuss. Während dem Zivildienst genieße ich den Vorteil und versuche, eine weitere Fremdsprache zu lernen, da ich einen Sprachkurs vom Zividienst absetzen kann. Sprache lernen für Umme also, höchstwahrscheinlich wird’s Spanisch sein, Russisch hab’ ich mir auch überlegt, aber da kommt mir Spanisch vorteilhafter, zumal ich Vorkenntnisse aus dem Französisch hab. Oktober 2009…wenn meine Planung aufgeht, hab’ ich bis dahin einen Studiumsplatz. Die Pläne diesbezüglich sehen wie folgt aus :
PLAN A : Ich studiere Architektur (egal wo, außerhalb Karlsruhe wäre erfrischend, aber innerhalb wäre vorteilhafter). Dabei kann ich mich auf verschiedene Bereiche festlegen, Innen – oder Außenarchitektur, ich kann in andere Felder wechseln wie Städtebauamt beispielsweise. Wenn es also irgendwo scheitert, hätte ich dabei noch Ausweichmöglichkeiten und würde immer noch in der Architektur bleiben).
PLAN B : Ich studiere eine Sprache (auf Dolmetscher – Ebene bevorzugt. Das soll zwar richtig hart und anstrengend sein, aber man würde herumkommen und mit etwas Glück studiere ich dann eine Sprache, die gerade im Kommen ist (wie Chinesisch jetzt). Klappt die Dolmetschersache nicht, kann ich immer noch auf etwas anderes umsteigen mit der Sprache, im schlimmsten Fall Sprachlehrer.
PLAN C (notgedrungen) : Ich studiere etwas auf Lehramt. Eine Sprache, Geschichte oder ein anderes Fach, dass mir recht viel Spaß gemacht hat (CHEMIE !).
PLAN D (notgedrungener) : Ich studiere BWL.
Joar, so sieht meine Planung aus. Ich bin erstmal stolz wie Bolle, dass meine Planung feststeht, bei jedem Plan gibt es Ausweichmöglichkeiten. Was nach dem Zivildienst ansteht, weiß ich aber noch nicht. Praktikas, Erfahrungen sammeln oder direkt losstudieren. Im Oktober möchte ich – wie gesagt – möglichst einen Platz gefunden haben. Sollte die Überlegungen völlig bescheuert sein oder total unüberlegt, freue ich mich über konstruktive Kritik. Ansonsten schließ’ ich mit der eben eingeflogenen Neuigkeit ab, dass Enderle nicht zur ersten Theoriestunde gekommen ist. Ob er den Rekord von Bechtl knacken wird, was die Dauer des Führerschein – Machens betrifft ?
DVD Sammlung updated.

