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geile lkw-fahrer laden in der kabine ein, wirtschaft neigungsfach klasse 11 gefehlt, gesichtselfmeter, titten raus is sommer, keine megges gutscheine bekommen
Als kleiner Einstieg. Also gut, melde ich mich doch vor’m Urlaub nochmal. Hab ja neulich mein blaues Büchle wieder gefunden und gestern konnte ich gleichmal ordentlich Hirnschmalz reinkritzeln, als ich zur Herzensdame nach Lilse gefahren bin. Seit gestern ist mal wieder die Kacke richtig am dampfen. Checkt mal eure Emails und schaut nach Max’ Mail. So wie’s aussieht, wurde ziemlich viel Bockmist gebaut bei der Offiziellen. Um nichts falsches zu erzählen : Den jetzigen 13ern fehlt ein Bazen Geld, um den Getränkehändler zu bezahlen und jetzt müssen wir unsere Abiprämie (46,50€) zurückzahlen, die anscheinend dafür gedacht waren, den Getränkehändler eben damit zu bezahlen. Mittlerweile haben sich auch ein paar Matheprofis gefunden und das ganze nochmal durchgerechnet und protestieren, weil auf Seitens der 13er Scheiße gebaut wurde, wir ja aber auch Mist gebaut haben und jeder andere sowieso und jetzt sitzen wir alle in einem riesigen Dinoschiss. Damit kann ich den Blog auch als kleinen Appell nutzen, das Geld muss also bis spätestens Freitag überwiesen sein, sonst nimmt sich jeder ‘nen Anwalt !
Also, es gibt doch nichts gratis beim Humboldt und Ruhe hat man bisher auch (noch) nicht so richtig. Um aber jetzt zu meinem Hirnschmalz zu kommen – Nachdem ich mir einen „Oktoberplan“ gemacht habe (da ich ja jetzt arbeitslos bin und nichts zu tun habe, muss ich mir doch einen Plan machen, damit ich nicht eingehe, fett werde, keinen Alltag habe oder nicht mehr aus dem Bett komme) sind mir so ein paar Sachen bezüglich meines Schullebens eingefallen. Ein paar Leitgedanken mit denen ich – ich bilde es mir ein – momentan recht gut leben kann. Zunächst einmal ist mir aufgefallen, dass ich doch ein recht großer Mitläufer war, an verschiedenen Persönlichkeiten hab’ ich mich orientiert und auch etwas versucht, so wie diese zu sein. Generell tut das ja jeder ein bisschen, aber zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, zu weit gegangen zu sein. Quasi nicht mehr gewusst, was ich letztendlich will, mir besser tut und so weiter. Leider zu spät ist mir aufgefallen, dass ich mit dieser Einstellung voll gegen die Wand renne, da ich sowieso nicht an diese „Leitfiguren“ – oder nennen wir sie mal ganz krass Vorbilder – rankomme. Nicht, weil ich schlechter bin oder so, sondern weil es einfach nicht klappt, einen Menschen zu kopieren in seiner Einstellung. Das resultierende Ergebnis daraus ist natürlich Übellaunigkeit bis hin zu Minderwertigkeitskomplexen, Identitätslosigkeit und das Verlorengehen des eigenen Ichs. Es ist okay, ein paar Einstellungen von einem anderen Menschen zu übernehmen, weil sie wirklich gut sind und einen positiv ergänzen. Aber ein komplettes Verhalten zu „kopieren“ und / oder sich nach dieser Person völlig zu richten, das geht doch nicht.
Und hier möchte ich an Hirnschmalzpunkt #2 anknüpfen. Man ist also daran, sich selbst zu finden und seine eigenen Prinzipien zu suchen. Und für mich war der Finnland Urlaub echt eine neue gute Erfahrung. Denn die Menthalität der Menschen dort hat mir gezeigt, wie locker, tolerant und gelassen man sein „darf“ und es trotzdem klappt. Klar, ich hab’ über die Bartheke gekotzt. Und klar, ich hab Hausverbot im Aladdin bekommen dafür, aber soziologisch gesehen waren die Leute nicht etwa angewidert oder wollten weniger mit mir zu tun haben deswegen (okay, nicht das beste Beispiel vielleicht), sondern eher amüsiert darüber. Sie haben gelacht, ein zwei Witzlen gerissen aber letztendlich war die Sache abgehakt, geschehen und abgeschlossen ohne negative Folgen. Worauf ich daheim eher monatelangen Spott wenn nicht sogar „Erniedrigung“ dafür kassiert hätte. Was ich aber letztendlich meine – und mich nochmal wiederhole – ist, dass man einfach gelassen sein muss und dadurch auch Dinge mehr und mehr positiv sieht, anstatt einen Kritikpunkt zu suchen und / oder skeptisch gegen etwas eingestellt ist und das Positive dadurch übersieht. Das widerrum gibt einem Kraft oder den nötigen Stoß, sich etwas zu trauen oder zu Dingen JA zu sagen und es einfach auf sich zukommen lässt, egal ob es ein scheiß Ende nimmt oder nicht.
Das ist sind jetzt wieder viele viele Gedanken und so wie ich mein Schreibverhalten kenne, ziemlich unübersichtlich bzw. nicht sofort verständlich. Aber wer bis dahin noch mitkommt…Zur Zeit gehe ich einfach nach der „Ja-Sager“ Einstellung und ersuche einen positiven, guten Aspekt bei einer Sache, bevor ich Nein sage. Damit läuft es zur Zeit auch einfach gut. Auch wenn schwierige Situationen dabei sind. Ich hab, um den ganzen Brainfuck abzurunden und zusammenzufassen, einen echt guten Spruch (für mich) neulich gelesen, den ich aber nicht mehr ganz zusammenkriege. „Wer später erfahren und weise sein will, muss früher …………“ . Bitte um Vervollständigung !
Achja…Die Bilder vom Münchentrip sind seit geraumer Zeit online, Finnland-Absturzbilder sowieso. Und immer schön Lukas’ Blog lesen.