.:::Bababui Bababui

14 10 2009

18.47Uhr // di.fm – Bossa Nova Stream

War es letztes Jahr um diese Zeit genauso kalt wie dieses Jahr ? Gebt mir Recht, es ist schon verdammt kalt geworden. Letzte Woche noch war ich im T-Shirt in Freiburg unterwegs bei wolkenlosen 28°C und jetzt dieser Kälteeinbruch. Ein Kampf ist’s geworden, kann man sagen. Ich gegen den frühwinterlichen Herbst. Aber das Wetter allein bringt einen ja noch nicht um (auch wenn’s sehr dominant ist!). Ich genieß’ meine arbeitsfreien Tage, weiß gar nicht, warum Mazze das so krass findet, einfach gar nichts tun zu müssen. Solange ich mit dem 9Uhr-Hallo-Wach-Klingeln von meinem Handy aufwache und einen möglichst geregelten Tagesablauf hab’, ist alles cool.

Gestern war ich z.B. in der Stadt (mal wieder), einfach nur durchgelaufen, Leute beobachtet, Käffchen getrunken, hier und da etwas schickes gekauft, bekannte Gesichter getroffen und wieder heimgeradelt. Noch weiter zurück, am Samstag war große Feierei angesagt. Erst mit Tim im Fesch (Cocktailbar, nähe Marktplatz) seinen Abschied gefeiert, danach gings nach Neureut Kirchfeld zu einer Doppelfeier von zwei Stalldamen. Dort hab’ ich auch einen ganz ganz ganz ganz ganz ganz alten Schulkollegen von meiner Schwester wieder getroffen, der einfach nur ein dufter Kerl war und immer noch ist. Die Welt ist wirklich klein. Die Feier an sich war irgendwie komisch, überall Schicki Mickis, weil das Motto „Hollywood Party“ war. Und die Knielinger Siffboys mittendrin. Das modische Defizit (das an sich gar nicht existierte, weil wir die hübschen Boys aus KA sind) wurde kompensiert – durch was ? Genau, Saufen, Gröhlen, Stimmung machen und Scheißhaus randalieren, ein neu eingeführtes Ritual des großen Föll-Meisters, das man ja auf jeder Party machen MUSS (!). Am Ende des Abends, als der Alkohol uns fürstlich weghaute und das Scheißhaus königlich randaliert wurde, verabschiedete ich mich und Bechtl. Kein Bus, keine Bahn. Blieb also nur noch Taxi. Aber weil wir keine Taxi oder Minicarnummer hatten, rief ich im Suff die Auskunft an und verlangte ein Taxi nach Neureut, die Dame verbindete mich aber erstmal mit dem Taxiservice, freundlicherweise. Drei mal hab ich’s versucht, zwei Mal Becht. Aber weder Minicar noch Taxi fand Zeit (oder ein Auto?), um uns abzuholen. Mittlerweile waren wir auch bis zur Welschneureuter Straße gelaufen, also konnten wir die andere Hälfte auch noch laufen. Zu was man im Suff nicht alles in der Lage ist. Am nächsten Morgen erfuhr ich dann vom Mazze, dass er mir vor unserer Wanderung tausendmal gesagt hatte, ich solle mich doch unbedingt melden, wenn kein Bus / Bahn fährt. Hat mich Mr. Gorbatschow und Daniels wieder mal verzaubert. Aber ‘n lustiger Abend war’s, gell Mädels ?

Yo, aber ich tu mir ja nicht nur die Leber wegfeiern in meinen freien Tagen. Ich pack im Haushalt mit an und heute hab’ ich mein Zimmer mal wieder Picko Bello sauber aufgeräumt, auch umgeräumt, sodass es wahrlich frisch und neu wirkt, als hätte ich Möbel umgestellt oder neue gekauft. Demnächst will ich mir auch mal wieder einige Fotos von den letzten Ereignissen entwickeln lassen, damit ich den letzten Winken von der Wand damit zukleistern kann. Also, ich bin (noch) nicht ausgetrocknet oder eingegangen in meinem Kabuff und weil ich gestern in der Stadt wieder mal mein Büchle ned dabei hatte, um die herbstlichen Stadtimpressionen von gestern aufzuschreiben, hör ich hier mal auf. Zudem ruft Gina, Feifknaller und Meister Lampe nach mir.

Um euch einen letzten Eindruck in meine freie Zeit zu geben :





.:::Super Kickers !

6 10 2009

19.42Uhr // Soulful House Stream (di.fm)

Lass uns etwas Spaß haben, der Takt ist krank. Ich möchte auf deinem Diskostab reiten. Englische Sachen übersetzen macht so Spaß. Nun gut, mein Hartz IV Leben trottet weiter vor sich hin, der letzte Eintrag ist ja auch schon wieder ‘ne ganze Woche her, was mich etwas schockiert ehrlich gesagt. Die Woche raste an mir irgendwie vorbei, Mittwoch mit Tim und Phil saufen, Donnerstag und Freitag bei der Liebsten, Samstag zocken und schon wieder saufen, Sonntag und Montag rumgammeln. Dabei ist neben dem hochgeschätzten Kabel1 Vormittags-bis-spätem-Nachmittags-Programm das Unterschichtenfernsehen à la „Mitten im Leben“ oder „Voll im Leben“ oder „Neben dem Leben“ oder „Über dem Leben“ oder „Auswanderer 3XL“ oder „Abenteuer voll im Lebensalltag“ hinzugekommen. Ich hoff’ nur, dass das mit dem Zividienst wieder aufhört. Ganz schnell. Also raffte ich meinen Arsch heute auf und bin mal wieder ins Fitness, eine Stunde gelaufen und danach ausgiebig gepumpt. Dazu noch etwas Rad gefahren, um das Gewissen zu beruhigen. Beim Rad fahren les’ ich ja immer die Magazine, die so im Studio rumfahren. Heute hatte ich ein Buch von meiner Schwester dabei namens „Schlechter Sex 2″. Libidinöse Katastrophen erzählt von Männern. Im ersten Band erzählen es Frauen. Herrliche Bücher, von Mia Ming, in denen ganz normale Leute von ihren Sexualeskapaden erzählen und den schlimmsten Nächten ihres Lebens. So hat beispielsweise ein Lektor eine Frau auf einer Sylvesterfeier kennengelernt, die ihr Bett voller Plüschtiere hatte. Als der Kerl einen bereits verranzten Plüschalf vom Bett kickte, um in Stimmung zu kommen, musste er sich auch noch bei ihm entschuldigen. Oder eine Dame, die einen alten Freund nach Jahren wieder traf und ihn mit nach Hause nahm nach ein paar Drinks. So hatten die beiden zwar kein Sex, aber der Typ hat sich dann 2 bis 3 Mal an der Frau gerieben, bis er zum Höhepunkt kam. Dasselbe nochmal mitten in der Nacht, als die Frau neben ihm schlief. Wirklich amüsante Geschichten und dabei les’ ich eigentlich nie.

Beim Laufen dann musste ich an meine Kindheit zurückdenken (weshalb ich auch eigentlich bloggen wollte). Zur Grundschulzeit war ich in einem Fußballverein, dem VFB Knielingen. Erste oder zweite Klasse, lange hielt es mich dort auch nicht. Ich war also auf einmal in dem Verein, keine Ahnung wieso, durfte sofort beim Dienstagstraining mitmachen. Niemand gekannt, außer ein paar Gesichter aus’m Kindergarten und es regnete und war kalt. Insgeheim wollte ich mich ja gerne ins Tor stellen, damit ich nicht rennen musste (damals noch als Mama’s kleiner dicker Lieblingssohn, stets von Mutter bekleidet und kulinarisch verwöhnt). Aber weil ich ein verklemmtes Dickerle war, trottete ich einfach mit zum Sandplatz vor, gerade mal etwa 300m von meinem Zuhause entfernt. Wie gesagt, es regnete und weil mein Interesse für Fußball damals noch so groß wie ein Popel war, hatte ich mehr Spaß daran, den Kiessand von meiner Hand tropfen zu lassen und so skurrile Sand-Kies-Gebilde auf dem Boden entstehen zu lassen. Die Anweisungen vom Trainer bekam ich schon gar nicht mehr mit, bis mich irgendwann eine Hand am Nacken packte, so, als würde man einen Hund packen, um ihm zu sagen, dass er endlich seine Schnauze halten soll. Mit riesigen Augen und völlig ruhig entnahm ich das laute „LAUF JETZT“ vom Coach und rannte los, wie ein Rennschwein. Ein anderes Mal, wir hatten glücklicherweise in der Halle Training und ich hab’ mich besser angestellt, sogar Lob kassiert, war das Training bereits vorbei und alle waren in der Gruppendusche. Ich fühlte mich dabei nicht so wohl und hatte auch keinen Bock darauf, meinen Schniepel zu präsentieren. Also packte ich schnell mein Zeug und wollte gerade durch die Tür, auf einmal kam der Trainer rein „Ha, was ischn mim Dusche heer, willsch stingich hoim odda was?“. Ich stammelte erstmal ein bisschen, um Zeit für eine passende Lüge zu finden, bis ich dann sagte, dass ich gar kein Duschzeug dabei habe. Allerdings war die Tasche noch offen, Handtuch und Duschgel deutlich zu sehen und so ging ich lieber noch unter die Dusche, bevor mich der Trainer noch zerreißen würde. (Im Nachhinein kommt mir das alles ein bisschen pädophil vor…). Ein weiteres Mal dann – es war mein erstes Spiel – wurde ich in der Halbzeit eingewechselt, als Verteidiger. Wie gesagt, mein Interesse und das Wissen über Fußball war weniger als Null. Die einzige Erfahrung war das damalige Nintendospiel „Super Soccer“. Und so stand ich rum, hielt mich erstmal zurück (eigentlich ganz gut als Verteidiger, schön hinten absichern). Ich glaub, ich wurde links eingesetzt. Dann kam auf einmal ein Konter vom Gegner, rechts war niemand mehr zum Verteidigen. Ich erinnerte mich also an besagtes Videospiel, in dem ja auch nur die Verteidiger der zugehörigen Position angreifen. Also trielte ich mit guter Laune vor mich hin, immerhin stand ich ja auf dem Feld. Der Gegner konnte inzwischen ungehindert zum Tor vordrängen und ein Tor schießen. Immerhin – im Nachhinein wurde mir klar, dass ich doch hätte dagegen halten sollen. Ein paar Wochen ging ich noch zum Training, hatte aber gar keine Lust auf den geradezu cholerischen Trainer und die Spackos und Prolls, die im Team waren. Zum Glück hat sich das alles in den Jahren geändert – meine Begeisterung für Fußball ist groß und ich bin mittlerweile sportlicher. Schöne Fußballkindheit !

EDIT : Lasst euch bloß nicht einen Vertrag von Magazinverlagen andrehen in KA-City, übelste Abzocke !





.:::Shoppen gegen die Krise

29 09 2009

21.58Uhr // Arctic Monkeys [Humbug]

Welch schöner Titel, so treffend und sogar gleich zweideutig treffend. Heute war ich mit meiner Schwester über den Mittag in der Karlsruher City, die immernoch sehr zum Shoppen einlädt (schön übersichtlich, alle guten Läden recht nahe). Immernoch, obwohl nach 19einhalb Jahren Karlsruhe mittlerweile langweilig wird und das Fernweh groß ist. Deshalb möchte ich ja auch möglichst in einer anderen mindestens genauso großen Stadt studieren. Aber zurück zum Thema, es wurde mal wieder kräftig konsumiert. Eher geplant als spontan waren die Einkäufe heute. Ich brauchte neue Laufschuhe, dringend, da sich nach jedem Bball Mittag der Fuß mit einer fiesen Wasserblase rächte. Ein paar schicke Asics Treter für 60Euro erstanden, ganz angenehm wie ich finde, wo Füße und Beine doch etwas Luxus verdient haben, wo ich mich morgen im Fitness abmelden möchte und stattdessen mehr joggen gehen will (so geplant). Katching. Die neueste Fifa Football Version, die sich seit geraumer Zeit in den Ladenregalen rühmt hab’ ich mir dann auch noch nach erfolgloser DVD Suche zugelegt, 50Euro in die Kassen, ding ding ding.

Und wo wir beim Shoppen sind. Gegen die Krise, gegen meine kleine persönliche Krise, die sich nach zwei Tagen daheim Rumsitzen aufgetan hat. Sonntag und Montag war ich vorwiegend daheim, stetiger Wechsel zwischen Couch Kühlschrank und Schreibtischstuhl. Okay, Sonntag war Ausnüchterungstag, nachdem am Samstag mal wieder ordentlich gezecht wurde (Anlass war Yoshi’s Abgang zum Bund). Und okay, es war ein typischer Sonntag. Einer diesen, an denen JEDER daheim sitzt und irgendwie gar nichts macht. Montag aber wurde ich schon etwas närrisch, wieder nichts zu tun und keiner hatte Zeit oder Lust zum Kicken. Also rauf auf’s Rad und ab ins Fitness, immerhin etwas. Der Abend zog sich aber auch mitten in die Nacht hinein wegen Schlaflosigkeit und dieser kleinen, höllen-nervigen Flieger, die unter dem Namen „Stechmücke“ die einzige Aufgabe haben, dem Jan die Träume zu versauen. Nun gut, da hatte ich etwas Schiss, dass ich schon wieder bis 12Uhr penne und den halben Tag nur rumlunger und aus dem „Loch“ nicht mehr rauskomme. Das waren aber auch nur die Gedanken, weil ich etwas verschlafen und gereizt war und mich auf das „Niiiiiiiiiiiiiiiii“ der Schnaken konzentrieren musste. Aber nein, heute raffte ich mcih dann um 9Uhr aus dem Bett und begann den Tag mit einer kleinen Abwechslung beim Frühstück. Bananenjoghurt mit Mandelsplitter und Cranberries, dazu etwas Kakaopulver als Kohlenhydratbomber für den passenden Start in den Tag, selbst gemacht selbstnatürlich. Bleibt also für heute nur noch zu hoffen, dass ich morgen wieder so gut starte und etwas zu tun habe und dass keine Mistviecher rumfliegen im Zimmer.

Immer wieder e Problem hier und a Krise doat, I möcht mo wieder n Witz hörn !





.:::Hello World !

25 09 2009

16.35Uhr // Basement Jaxx – Take me back to your house

Hallöchen, alle miteinander. Urlaub vorbei und die Freude, zuhause zu sein ist überraschend groß. Liegt’s am aufgeräumten Zimmer ? Ja. Aber ich sag’s euch : Als ich mir vorhin eine Scheibe Roggenbrot mit Hausmacherlebworschd schmierte, dazu Gürkchen und Senf, das war dieses „Zuhause“ Gefühl. Zuuuuhauuuuseee ! Nach einer Woche Pasta Pizza und Pazza Pista ist so ein Stückchen Heimat bitter nötig gewesen. Nicht, dass mir der Urlaub nicht gut getan hat bzw. nicht gefallen hat, aber es hat mich positiv überrascht, wie groß das Zuuuhauuuseee – Gefühl war.

Nun gut, genug Dummlaberei. Der Urlaub – Cagliari, Sardinien mit der Liebsten war schön. Mutter Natur hatte zwar etwas dagegen, strafte uns mit wechselhaftem bis regnerischen Wetter (was schon ziemlich beschissen war, weil wir uns auf den Strand am meisten gefreut haben), aber what solls. Zumindest ein Tag war’s knallewarm und wolkenfrei, sodass ich im schönen Engländer – Rot mein Magnum geknabbert hab. Das Wasser übrigens glasklar, wie im Fernsehen. Ansonsten waren wir immer beschäftigt, wenn die Wolken mal aufgebrochen sind – Sightseeing, Einkaufen, in der City rumlaufen. Cagliari hat übrigens eine sehr schöne Altstadt, die bis ins 14. Jahrhundert zurückgeht – alles unbeschädigt. Also sehenswert die Stadt, auf jeden Fall. Und ein Geheimtipp für Pärchenurlaub. Italienisch gegessen haben wir auch richtig gut und relativ billig – zwei riesen Pizzen, Flasche Wein und zwei Desserts für rund 30 Eier – da kann man nix sagen. Und den Qualitätsunterschied hat man mit jedem Bissen auf’s Neuste bemerkt ! Ungelogen, ein wahrer Glücksgriff war das Ristorante „Downtown“. Leider blieb auch die erhoffte Rollertour mit einer Vespa aus, weil die Nasen ‘ne Kreditkarte zur Hinterlegung wollten und niemand von uns eine hatte. Bilder werden noch geladen, sind paar Schöne dabei.

Und ansonsten gurk’ ich grad herum, schau das übliche Kabel1 TV, wasch meine Wäsche, warte auf den Abend für Enderles GeburtstagsLAN. Muss auch mal wieder sein, nech. Immer schön weiterbloggen, ihr Australianer !





.:::Schöne neue Welt

16 09 2009

18.00Uhr // Sportfreunde Stiller – Ein Kompliment





.:::Don’t Worry

27 08 2009

22.18Uhr // [Stereo Sushi Vol.11]

Eyey, ganz kurz…Finnland Pix sind online. Juhu ! Joaaa, meld mich auch mal wieder. Die letzten Tage war ich ja krank, de Flotte Otto kam vorbei und hatte gleich noch Bauchweh und leicht Fieber im Gepäck dabei. Also lag ich die letzten zwei Tage flach, nix gearbeitet, nix Bewegung, aber immerhin 2 Kilo runter. Mittlerweile, nachdem ich den ganzen Tag 3 Flaschen Afri Cola und Eier gefressen hab’ wien blöder, geht’s auch wieder. Ins Detail muss ich wohl nicht gehen, wäre auch ziemlich geschmacklos. Tja, große Gedanken, Weltschmerzgedanken, Was-Wieso-Wer-Fragen hab ich zur Zeit KEINE, gar keine. Wozu auch, ich hab’ momentan echt keine Sorgen. Und warum die gute Laune mit Sorgen zerstören, die nicht aktuell sind oder mich (noch) periphär tangieren.

Also, fang ich beim letzten Wochenende an. Mme Schmolb war ja für’s Wochenende daheim und da wurde zur Feier des Freitages schön gegrillt und gechillt, nur Beef auf’m Grill. Samstags dann ging’s ins Ago, jeder war wieder spritzig witzig dabei und voll wie ‘ne Badewanne. Nachdem Lukas rausgeworfen wurde, weil er eine Mütze auf hatte (wobei im ganzen Club Gesichtselfmeter rumlaufen) und Mazze und Bechtl auch im Laufe der Nacht ausschieden, machte ich mich schließlich auch gegen halb 6 auf dem Weg, vor allem des Hungers wegen. Extra noch zum Bankautomaten gefahren, weil die Kassendame vom Ago 22Euro von mir wollte, klapperte ich die ganze Kaiserstraße runter, aber kein verdammter Laden hatte mehr offen. Kein Megges, nicht mal ein Dönerladen von gefühlten 10.000 in Karlsruhe. Also heim geradelt, 2 Toast und eine Flasche Wasser gegen den Kater am Morgen gepumpt. Tags drauf wurde dann am Lilser See ausgenüchtert, Vincent war auch dabei ohne Schuhe (!), die er vergessen hat. Vorort wurde dann rumgealbert und scheiße gelabert, wie immer halt. Und die Woche über verlief ganz gut bis zur Rache Montezumas eben…Montags war noch das KSC Spiel in München und glücklicherweise hatte Yoshi 4 Freikarten für die Loge bekommen. In München. Allianz Arena, Mann ! Um 16uhr, nach sieben Stunden Arbeit hab ich die anderen Helden am Bahnhof getroffen und dann ging der lustige Roadtrip los. Das Sexurlaub Album lief, Bechtl gröhlte gekonnt jedes Lied mit und nach der zweiten Raststätte hatte ich die glorreiche Idee „Ey…wollma ‘n Bierle?“ Nächste Ausfahrt raus, 2x 0,5er Becks für jeden (außer Yoshi, der Fahrer) und weiter ging’s. Später in der Loge angekommen, war erstmal jeder von uns geblendet von dem ganzen Luxus. Der Bungalow total schnieke, ‘ne eigene Bedienung, Buffet und Freibier die ganze Zeit. So konnte man’s gut aushalten. Und zur Feier des Tages gewann der KSC auch noch mit 3:1. Juhu. Bilder kommen auch noch, hab’ meine Digicam beim Yoshi im Auto liegen gelassen. Achja, Goldy ist ja seit Montag auch Teil der Fettspielen Familie. Und morgen ziehen wir ein paar Blocks um, weil Miete billiger und so. Und am Samstag dann die 3er Party von Sabri und Freunde !





.:::Aufbruch

13 08 2009

21:41Uhr // Laos – Hold on (Helsinki Sunshine)

Wo fang ich an, wo fang ich nur an ? Genau, in Finnland hab ich mein Notizbüchle vergessen. Das frisst mich ziemlich an, da ich kreative Flashs, Inspirationen, Gedankengänge en masse erlebte. Und wie so oft speichert mein Schädel nur die Hälfte davon dauerhaft. Finnland war geil, definitiv. Es war lustig, weil die Leute so freundlich, locker und offen waren. Es war schwul, weil ein paar richtig üble Bilder im Suff entstanden sind. Es war eine Sauftour, am ersten Tag ‘n Brecherle über eine Discotheke gemacht (was ganz Karlsruhe bereits am nächsten Tag wusste, Twitter sei Dank) und jeden Tag den Pegel oben gehalten. Es war neu, weil die Truppe neu war und das Land völlig anders, von der Atmosphäre bis hin zur Natur. Und es war eine Fresstour, da jeder Kater oder Hunger erfolgreich mit Hesburger, Pizza, Mc Donalds oder anderen fettigen Spezialitäten beseitigt wurde. Ich will keinen Bericht schreiben, aber am letzten Abend hatte ich so einen Moment, in dem ich den ganzen Urlaub erst wirklich realisiert hab :

Nach einem ruhigen sonnigen Mittag, in dem sich jeder von uns noch die heiß ersehnte Sommerbräune des Urlaubs geholt hat, eine Kiste Bier gestürzt wurde und das Fest mit anschließendem Grillen zelibriert wurde, nüchterten wir in der heimischen Sauna den Rausch aus. Es war wirklich eine 180° Drehung in mir : Vorher über Frauen, Leute, Freunde, Feinde und Zukunft philosophiert (in Acht-Dosen-Bier-und-Wodka-Intus-Weise) und später dem Helsinki Sunshine Album von Jens gelauscht, während der Körper in der kühlen Nacht ausdampfte. Der Moment hat einfach gepasst, wirklich so richtig filmmäßig. Du stehst im freien, siehst in das Landschaftspanorama, im Hintergrund läuft diese lebendige, aber doch beruhigende Musik, die dich in eine nachdenkliche Aufbruchsstimmung versetzt, während der Körper völlig rein und neu hergestellt ist. Keine Ahnung, ob das jemand versteht, aber es war wirklich ein magischer Moment. Wo ich die ganzen Tage nie wirklich entspannt war (des Ausnüchterns, Feiern, Saufen, Sightseeing, Shopping wegen), holte ich das alles an einem Abend nach. Dabei musste ich auch daran denken, wie die nächsten Monate verlaufen werden. Jetzt, wo Bechtl und Mazze in die Arbeitswelt eingestiegen sind, fühl’ ich mich auf einmal auch ganz anders. Der verdiente Urlaub hat mich wieder aufblühen lassen, so wie’s sein soll und jetzt steigt man motiviert und gut gelaunt in den Alltag ein. Was während den Monaten davor nie wirklich der Fall war. Auf jeden Fall ist’s ein gutes Gefühl. Mehr Motivation bei der Arbeit, Freude über Freundin und Siffboys und ein Ziel für den nächsten Monat : Abnehmen. Fünf Kilo sollen runter, dabei wieder Schultern, Kreuz und Arme aufbauen. Heute hab ich damit offiziell begonnen und so wie ich mich kenne, scheitert der Plan spätestens nach 4 Tagen. Aber nein, ich hab aufgeschrieben, was ich am Tag gegessen hab, hab Jens’ Bruder angeschrieben für Tipps und hab jeglicher Versuchung widerstanden und bin eine Stunde gerannt. Aber bevor ich mit großen Sprüchen komm’, halte ich lieber den Ball flach und freu’ mich dann über jeden Erfolg im Stillen, hihi.

Tja, ich würde ja jetzt gern über all die Gehirngespinste plaudern, die mir in Finnland durch den Kopf gingen, aber es ist grad nix da. Bilder sollten die nächsten Tage noch folgen, sobald Goldy von seinem Summerbreeze (?) Konzert heim kommt und Martti alle Pix von seiner Cam hochgeladen hat. Ein Leckerbissen auf Video ist auch dabei, soviel soll schon verraten sein. Neben dem Abnehmprogramm ist für die nächsten Wochen nichts großes geplant, unter der Woche arbeiten und auf gutes Wetter hoffen (im wahrsten Sinne !) und dann sind die nächsten drei Wochen ja auch schon verplant. Siehe Events. Größere Anschaffungen sind auch nicht geplant, da ja Mitte September schon wieder Urlaub ansteht, mit der Liebsten geht’s nach Cagliari, Sardinien. Strandurlaub. Passt richtig gut als Einstieg in den Hartz IV Oktober, in dem ich nicht mehr arbeiten gehe und nichts zu tun hab, außer Bewerbungen für Unis zu schreiben, bevor es im November dann wieder richtig los geht.

Apropos Zivildienst. Das, was mir Mazze bisher vom Zivildienst erzählt hat, klingt sehr nach Losgewinn. 9Uhr Dienstantritt, bis 13Uhr einkaufen, Rezepte abholen, Apotheke und/oder im Haushalt aushelfen, dann bis 16Uhr nichts tun oder die leere Zeit mit Ausflügen in die virtuelle Welt füllen, Filme schauen oder Schlaf nachholen. Lohn kassieren, Essensgeld kassieren oder verfressen und ein Trinkgeld ist auch mit drin, das das nächste Wochenende finanziert. So lief seine erste Woche (in grober Weise), was doch recht vielversprechend klingt.

Tonight is gonna be a good good night !

blar





.:::Gonna fly now

27 07 2009

22.52 Uhr // http://www.di.fm – Soulful House

Heute kam vom ADAC ein Brief, in dem stand, dass ich noch 19 Euro zahlen muss bis zum 1. September. Wisst ihr, vor etwa einem Jahr war ich mit Döring, Mazze und Bechtl im A5, total voll natürlich. Am Eingang stand so ein ADAC Fritze und hat uns zugelabert von wegen Mitglied werden und so. Nicht zugehört, nur nebendran gestanden und dann kam dieses Wort „kostenlos“. Hajaaa, her mit dem Wisch und unterschrieben. Und jetzt ein Jahr danach, kommt quasi das „Ergebnis“, das rauskommt, wenn man besoffen Verträge abschließt. Wobei es eigentlich ganz angenehm ist, 19 Euro pro Jahr, dafür Pannenhilfe und so. Wahrscheinlich sprechen die nicht umsonst besoffene Idioten im A5 an. Oder eine andere Geschichte in Verbindung mit Alkohol, näher mit Bier :

Clipboard01

Nun gut, die Woche war recht unterhaltsam. Anfangs das Wetter noch gegen Null strebend, wurde es zum Mittwoch immer besser, ich konnte sogar wieder kicken gehen seit Monaten. Am selben Abend traf ich mich mit Haan und Pat zum Bierle trinken. Der ursprüngliche Plan bestand darin, dass wir an den Messplatz fahren und uns vor das „Cat Empire“ Konzert setzen, der Musik lauschen und unsre Bierchen zischen. Lukas und Tim, die eine Karte dafür käuflich erworben hatten, gaben uns die Karten damit wir’s zumindest versuchen konnten. Nachdem Pat aka Tim Winter erfolgreich durch den Einlass konnte, versuchte ich es mit Haan. Am Einlass dann entstand folgende „Diskussion“ :

Frau : Neee ! Nee so ned, den Tim Winter hab ich jetzt grad eben reingelassen !

Ich : Awas…So viel Tim Winter kann’s doch gar ned geben…*Lach*

Haan : Jaaa eeey…wir wollten jemand von der Bahn abholen, aber der is halt jetzt schon drin…und wir haben keine Auslasskärtchen bekommen…

Frau : Die hat jeder bekommen.

Haan : Nee..wir ned.

Frau : Doch, die hat jeder bekommen.

Haan : Nee…

Frau : Doch !

Ich : Ja aber uns hat man keine gegeben.

Frau : Doch…tja…nja…………………..ach..geht halt rein !

Pat kommt vorbei, will reinlaufen

Frau : Ey du Kartenbetrüger !!! [...]

Der Rest war dann nebensächlich. Ergebnis des Abends : Kostenloses Cat Empire Konzert, neue Band entdeckt, lustiger Abend und neues Poster. Nebenbei noch..Cat Empire macht von alles ein bisschen. Ska, Raggae, Hip Hop oder Rock undnochsovielmehr.

http://www.myspace.com/thecatempire

DAS Fest war dieses Wochenende ja auch. Letzteres wurde definitiv getoppt (zumal das sowieso totaler Flop war), Irie Revolte, Culcha Cundela, Peter Fox hab ich mir angehört. Sonntags beim gefuchsten Peter hab’ ich dann Marc getroffen, der tausendundeins Getränkecoupons bei sich hatte und so war der Abend biertechnisch gut versorgt. Alles in Allem aber war’s jetzt auch nicht sooooo der Hammer, Beatsteaks und Seeed sind einfach unantastbar (keene bösen Anglizismen!)

Tja…und sonst. Die Lloret – Helden haben die Schweinegrippe mitgebracht, statt ein Postkärtchen. Ist doch auch mal originell. Ich freu mich auf Freitag, probier immer mehr in der Küche aus und triele so vor mich hin. Vorhin hab’ ich schonmal probe gepackt, muss ja irgendwie die 10Kilo Grenze einhalten beim Handgepäck. Morgen geht’s mit den Eltern nach Zweibrücken zum Lagerverkauf, das wird auch noch eine dufte Angelegenheit. ‘S normale Leben eben.

Ach und…legt euch Skype zu, das Programm ist extrem geil. Videotelefonie, Gruppenchat und eine Funktion, bei der ihr euren Gesprächspartner beobachten könnt, was er auf seinem Desktop macht. Ideal, wenn man jemand etwas zeigen will. Suboptimal, wenn man Nackedeibilder ungeachtet geöffnet hat.

(edit : ich entschuldige mich für die schwache Textformulierung und Wortwahl, aber irgendwie hab ich’s heut einfach nicht mit dem Schreibfluss)





.:::Lückenfüller

21 07 2009

08.15Uhr // http://www.sky.fm/bossanova/

Also gut…Um ein wenig Abwechslung reinzubringen in die obligatorische erste Arbeits-Viertelstunde, blogge ich heute mal. Ist auch wieder bitter nötig, nach den letzten zwei eher schlecht als rechten Einträgen. Heute hab’ ichs also recht gut aus dem Bett geschafft, die Zeit spricht für sich. Wo ich doch wieder bis spät in die Nacht mit Marc am Blubbern war und bei „Shaun of the Dead“ das Hirn ausgeschalten habe.

Dörflerparty am Samstag, war mal wieder eine willkommene Abwechslung zu der eher verkorksten Woche im Gesamten. Kein richtiges Wetter (außer Donnerstag), Arbeit nervte und daheim saß ich mehr oder weniger fest und hatte nichts zu tun. Nachdem samstags ein ewiges Hin und Her bezüglich der Anfahrt ins Dorf den Mittag bestimmte und ich fast schon verzweifelt nach einem Transport für meine Kiste Bier suchte, wendete sich gegen Abend doch alles zu meinen Gunsten : Lukas fuhr (und pennte bei Softe), ich musste den Kasten nicht schleppen, die Wolken wurden durch die Sonne aufgebrochen und ein leckeres Hühnerbrustschnitzel mit Paprika / Kräutermarinade mit gewürzten und gebutterten Maiskolben warteten auf den heißen Grill. Feine Sache, zumal der Abend (mal wieder) mit einer Shishasitzung eingeläutet wurde. Anfangs eher schleppend, wurde die Party dann immer lustiger, je dunkler es wurde. Alkohol gab es in Massen und als dann noch Jens mit 1x Razz, 1x Smirnoff kam und mir alles plus ein Despo anbot war das Gemüt vollstens bedient. Ein kurzer nach dem anderen, Bier hier, Razz da, die Leuten tranken und redeten und Lukas und ich proleteten gut herum. Die eher negative Erkenntnis am Abend war, dass übermäßiges Fressen (was auf das Grillgut und die leckeren Desserts zurück zu führen sind) plus Trinken gleichzeitig keine gute Mischung ist, da der Ranzen schnell spannt und man nicht auf den schwankenden Genuss des Alkohols kommt. Wobei…soviel, wie wir wieder gesoffen haben war’s vielleicht gar nicht so negativ. Wiedemauchsei, alles in allem war’s doch ganz lustig wieder, Lukas voll, Jens total voll, ein paar Alko-Opfer und eine gelungene Feier.

Auf der Arbeit tut sich momentan nicht so viel, zumal das Links spammen (wieder) an der Tagesordnung steht, die meisten Onlinegaming Seiten von uns abgegrast sind, was !gute! Flashgames angeht und der FamilyOne Support einfach nur lästig ist, obwohl es die leichteste aller Aufgaben ist. Trotzdem häng’ ich nicht da und bin selbstmordgefährdet oder ein Choleriker wie in dem Film „Falling Down“ mit Michael Douglas.

„William Foster – so heißt der Mann, der aus dem Auto ausstieg – arbeitete bei einer Rüstungsfirma und wurde etwa einen Monat zuvor entlassen. Auf seinem Weg gerät er in einen Streit mit Mitgliedern einer Latino-Jugendgang, die ihn kurz darauf aus einem Auto erschießen wollen, dabei jedoch einen Unfall haben. Foster nimmt deren Schusswaffensammlung mit und marschiert weiter durch Los Angeles. In einem Fastfoodrestaurant möchte er ein Frühstück bestellen. Da die Frühstückszeit aber seit ein paar Minuten vorbei ist und nun die Mittagskarte gilt, zwingt er den Filialleiter mit einer Maschinenpistole dazu, ihm das Frühstück zu servieren. Mittlerweile ist ihm die Polizei auf den Fersen.“

Ein richtiger Psychopath, dessen Tag einfach beschissen lief. Kündigung, Stau, kein Frühstück. Der Clip spricht für sich.

Um aber wieder auf mich zurück zu kommen…Nein, ich bin nicht so schlecht gelaunt wegen der Arbeit, die Schwarzmalerei der letzten Woche ist wieder vorbei. Und ein Lob des Chefs bezüglich des Arbeitsoutputs stärkt noch das Ego. Achja…Gestern hatte ich ein nettes ICQ Gespräch mit Jana und dabei ist eine nette Idee aufgekommen. Da sie ja mit ein paar anderen Mädels Fußball spielt fragte sie (zunächst) aus Spaß, ob wir ein kleines Fußballspiel veranstalten. Da mir die Idee immer besser gefiel und man ein kleines Treffen mit Fußballmatch, Fankurve und einer Aftershowparty in Form von Grillen und Saufen veranstalten könnte, einigten wir uns darauf, im August eine Mail raus zu geben.

Bleibt nur noch darauf zu warten, dass das Wetter konstant sonnig bleibt, der Europapark Trip doch noch vor den Sommerferien stattfindet, das Fest trocken bleibt und die Acts geil werden und ich die 10Kilo Gepäckgrenze für Finnland nicht überschreite. Yippieh Yey Schweinebacke.





.:::Wehleiden des Mannes

14 07 2009

21:01Uhr // Gorillaz – Clint Eastwood

Die Trauerphase des Abschied-Nehmes ist vorbei. Und jetzt ? Ich komm’ mir vor, wie mitten im allseits bekannten Schulalltag, um die Herbst – bis Winterzeit herum. Nur ganz ohne Schule. Bedeckter Himmel, ständiger Regen, schlechtes Wetter und immer das Gleiche : Um Halb Acht aufstehen, arbeiten, um 15Uhr heimfahren, Fitness oder nicht wissen, was als nächstes tun. Grob gesagt. Weiter im Detail fühl’ ich mich ziemlich komisch, so gleichgültig, was stark an „L’Etranger“ erinnert. Lasst den obigen Song auf euch wirken und schaut in den tristen Himmel, dann wisst ihr, wovon ich rede.

Die Arbeit nervt einfach momentan. Ständig irgendein Mist, der zu erledigen ist. Man merkt richtig, dass ein Praktikant im Hause fehlt, der die ganze Drecksarbeit in Form von Accounts löschen, Support und sonstige Fizzeles-Arbeit erledigt. Im Prinzip ist es ja nichts übermenschliches oder eine unmögliche Aufgabe. Wenn allerdings das Admintool dazu ständig spackt, man nur 3 Accounts gleichzeitig löschen kann (wenn gefühlte 500 zu löschen sind), dann sieht die Sache ein bisschen anders aus. Dazu kommen immer öfter auftretende Fehler am Computer, Lags, Verzögerungen und so weiter. Also ist man schon mal gut genervt wenn es um 15Uhr zum Feierabend bimmelt. Ich steig’ schließlich auf mein Rad und fahre heim.

Aber das Übel beginnt schon früher. Schon beim täglichen Klamotten raussuchen macht sich Ungewissheit breit, da man sich ja nie richtig auf dieses !beschissene! Wetter einstellen kann. Kurze Hose ? Jeans ? Wifebeater ? Langes Shirt ? Jacke oder Hemd ? In solchen Tagen wünsch’ ich mir eine dieser Multifunktionshosen, bei denen es Hosenbeine zum Entfernen gibt.

Aber weiter im Text. Ich greif’ also willkürlich in die Klamottenkiste und spekuliere gleichzeitig auf besser / schlechter Wetter. Zu allem Übel trifft dann das genaue Gegenteil ein. Und dann wieder das Spekulierte, später aber wieder das Gegenteil. Ein wahres Wechselbad…auch der Gefühle. Es stimmt also schon, dass das Wetter die Laune des Menschen beeinflussen kann. Dieses Hin und Her, schwüles-Schwitz-aber-trotzdem-mit-Regenschauer-Wetter macht einen total verrückt. Vermischt mit dem chaotisch nervenden Arbeitstag ergibt das eine ziemlich saure Lösung. Daheim ist es auch nicht gerade besser, ich darf (kann) nicht mit dem Wagen rumfahren wie ich will, die Schwester nervt mit ihren Stimmungsschwankungen, ich hab’ nichts zu tun und im Freundeskreis fühlt man sich (mal wieder, nicht des Urlaubs wegen) ausgeschlossen. Was kann man da noch machen ? Auf besser Wetter warten…ganz Recht. Denn Donnerstag soll es (schlagartig, wie es das Schicksal will) wieder besser werden. Und oh Zufall, damit wird auch für mich das Wochenende eingeläutet, da ich mein arbeitstechnisches Soll bis dahin erfüllt habe. Der Frust, Ärger und die Nervereien ziehen bis Donnerstag also von Dannen und wie das Wetter wechselt, wechselt auch meine Laune. Behaupte ich jetzt.

Aber in solchen Momenten ist es immer noch schön, wenn man einen lustigen oder positiven Moment erlebt. Da wäre das tägliche Sub des Tages oder Hampeleien vom Leidgenossen Jens, auch wenn es nur ein lustiger Song ist, den er mir während der Arbeit schickt. Oder positive Funde im Gedankengut. Zum Beispiel ist mir vorhin eingefallen, wie schrecklich dieses Rumsitzen ist, was einerseites ziemlich abschreckt aber andererseits auch Motivation genug ist für später, wenn ich mich um’s Studium bemühe. Oder einfach daran zu denken, dass bald Wochenende ist, das Wetter wieder besser wird, die Dörfler Party am Samstag feuchtfröhlich wird, ich bald in Finnland bin, im September doch noch einen Strandurlaub mache und zu erleben, wie nach einem gemütlichen Bad mit Rasur der ganze Dreck vom Tag weggewaschen wurde.

Mehr Äktschn braucht der Jan.